Additive Manufacturing News

3D gedruckte Helfer aus Plastik sch√ľtzen Dialyse-Personal

(24.04.2015)

Stichverletzungen durch Nadeln oder Skalpelle gehören zu den häufigsten Arbeitsunfällen im Krankenhaus- und Gesundheitssektor.

Dank des findigen Krankenpflegers Martin Thurn k√∂nnen solche Gef√§hrdungen des medizinischen Personals und etwaige Folgeerkrankungen durch lebensgef√§hrliche Infektionen wie Hepatitis, HIV oder andere in Zukunft vermieden werden. Die richtige Technologie f√ľr die Herstellung seiner Erfindung existiert bereits!

Serienfertigung mit 3D-Druck

Seine L√∂sung hei√üt T.Solid ‚Äď eine per 3D-Druck aus Kunststoff hergestellte Fingerschiene mit Nadelstichschutz. Schnitzte er seinen ersten Prototypen noch aus Holz, k√∂nnen mit Hilfe dieses Verfahrens die Arbeitsschritte deutlich reduziert und mit den 3D-Daten die serienm√§√üige Fertigung extrem schnell abgewickelt werden.

Urspr√ľnglich f√ľr die Dialyse entwickelt ist der innovative Finger-Stichschutz universell f√ľr Mediziner aller Fachrichtungen, Rettungsdienste, Pflegepersonal usw. einsetzbar. Und zwar immer dann, wenn es darum geht, eine Nadel zu legen oder zu ziehen. Denn nicht berechenbare Reaktionen unruhiger Patienten stellen einen sehr gro√üen Gefahrenherd dar, wenn geeignete Schutzma√ünahmen ausbleiben.

Ein kleines Kunststoffteil revolutioniert den medizinischen Alltag

Das Neuartige am T.Solid: Bislang gab es noch keine funktionierende L√∂sung, sich beim Herausziehen der Nadel und gleichzeitigem Dr√ľcken auf die Einstichstelle vor Stichverletzungen zu sch√ľtzen.

Die Erfindung wurde deutschland- und europaweit zum Patent angemeldet und stellt eine echte Innovation dar! Mit ihrem Einsatz kann ein Gro√üteil von Nadelstichverletzungen im medizinischen Alltag verhindert und immenser volkswirtschaftlicher Schaden durch mitunter jahrelange Erkrankungen deutlich reduziert werden. Wie das √Ąrzteblatt berichtete, kommt es nach Sch√§tzungen der Europ√§ischen Agentur f√ľr Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz jedes Jahr zu ca. 1 Million Nadelstichverletzungen in Europa.

Auf www.inlucem.de kann man sich ausf√ľhrlich √ľber das Produkt informieren.